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TechnikMarketing

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Texten fürs Web: Die 7 besten Tipps mit Checkliste

Du brauchst Inhalte für deine Webseite, beim Texten fürs Web bist du dir aber unsicher? Mit diesen 7 Tipps bekommst du eine sichere Grundlage und kannst gleich loslegen.

Mit Webtexten willst du 2 Dinge erreichen:
• Du möchtest, dass deine Texte gelesen werden, damit dich deine Kunden als Experten wahrnehmen, in Erinnerung behalten und im besten Fall wiederkommen. (So funktioniert Content-Marketing.)
• Du möchtest gefunden werden. Dafür musst du so schreiben, dass Google deine Website bei den richtigen Suchbegriffen (Keywords) möglichst weit vorne in den Ergebnislisten listet. (So funktioniert Suchmaschinenoptimierung SEO)

Eine kleine Warnung vorweg:

Niemand will lesen – begrenzte Aufmerksamkeit

Ich verrate dir jetzt ein kleines Geheimnis: Deine Leser und Leserinnen im Web sind ein bisschen wie Kleinkinder. Sie haben eine sehr geringe Aufmerksamkeitsspanne, sind verwöhnt und strengen sich nicht an. Dafür wollen sie unterhalten werden und klicken sofort weg, sobald sie sich langweilen.
Deshalb lesen deine Besucher auch nicht gern auf deiner Website. Zuerst einmal scannen sie und springen dabei von Highlight zu Highlight. Gibt es kein Highlight, hast du deine Leser an die nächste spannendere Website in den Weiten des World wide web verloren.
Willst du sie dagegen begeistern und halten, gibt es einige Regeln zu beachten.

1. Überschriften fangen Surfer

Deine Überschrift ist dein Catcher für die ersten entscheidenden Sekunden. Sie entscheidet, ob dein Besucher zu scannen beginnt oder gleich wieder geht. Sie muss emotional treffen und die Lösung genau des Problems versprechen, das deinen Leser/deine Leserin gerade quält. Was dabei gut funktioniert?

Zahlen und Listen
“12 Tipps für bessere Webtexte“ – Zahlen in Überschriften suggerieren unserem Gehirn das Gefühl, besser abschätzen zu können, wie lange wir fürs Lesen brauchen und wie relevant diese Infos sind.

Fragen stellen
„Brauchst du bessere Webtexte?“ Hier machst du dir automatisch Gedanken, welche Antworten der Artikel geben wird und trittst sofort mit dem Verfasser in einen gedanklichen Dialog.

Kommandos
„Fang an, gute Webtexte zu schreiben und zieh mehr Kunden an“
Wenn uns jemand sagt, was wir zu tun haben, fragem wir uns, warum wir genau das machen sollten. Deshalb ist es wichtig in der Überschrift gleichzeitig den Nutzen zu klarzustellen.

2. Teaser – der Leser dockt an. Oder auch nicht.

Dein Teaser enthält die wichtigsten Highlights deines Textes und beantwortet in maximal 3 Sätzen einige der wichtigen W-Fragen deiner Leser und Leserinnen (Wer, Was, Wo, Wann, Wie, Warum). Wichtig: Behalte noch ein Ass im Ärmel und schüre die Neugierde auf den weiteren Text, denn wenn du hier schon alles preis gibst, ist dein Leser/deine Leserin auf und davon.

3. Layout – Highlights für Eilige setzen

Was also tun, damit dich die Leser und Leserinnen nicht schon nach dem ersten Absatz wieder verlassen? Erleichtere ihnen durchein übersichtliches Layout das Scannen und verwöhne sie mit optischen Highlights.
Dein Besucher/deine Besucherin stellt sich genau jetzt eine Frage: „Lohnt es sich, hier zu bleiben?“ Die Antwort ist nur dann „Ja“, wenn er/sie auf einen Blick findet, was er/sie sucht.

Ein guter Webtext zeigt dir im Vorbeigehen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Erst, wenn der Leser/die Leserin Interesse zeigt, fächert er die Geschichte für ihn auf. Dafür musst du nur alle paar Zeilen ein optisches Highlight einbauen, bei dem der hektische Blick verweilen darf. Du hast hier folgende Möglichkeiten:

• Zwischentitel
• Bilder und Bildunterschriften
• Tabellen
• Fettgedruckte Wörter
• Bullet-Point-Listen
• Zitatekästen

4. Gute Zwischentitel machen neugierig

Zwischentitel haben eine Sonderstellung unter den Highlights. Sie schaffen – richtig eingesetzt – Orientierung im Text und machen deinen Leser/deine Leserin neugierig auf das, was noch kommt. Außerdem sind sie (wenn du ihnen das entsprechende Überschriften-Format zuweist) für Google ein wichtiger Indikator für die Güte deines Textes.
Mein Tipp: Gib im Zwischentitel nicht alles preis.
Hier kannst du dir Beispiele in den Medien als Vorbild nehmen:

a. „Verstappen geht aus Regen-Chaos in Hockenheim als Sieger hervor.“
b. „Chaos-Grand Prix in Hockenheim: Souveräner Doppelsieg für Redbull.“

Der interessierte Leser will hier sicher wissen, warum Chaos herrschte. Überschrift b gibt außerdem dazu auch keinen Namen preis. Wer es genau wissen will, muss weiter lesen.

5. Mit Cliffhangern zum Weiterlesen verführen

Hat dein Besucher/deine Besucherin begonnen zu lesen, müssen wir dafür sorgen, dass sie nicht wieder aufhört und ihm/ihr immer wieder Lust machen auf das, was da noch weiter unten kommt. Das kann etwa so aussehen: „Weiter unten zeige ich dir dann eine Vorlage, mit der du gleich starten kannst.“ „Die Details für gute Suchmaschinenoptimierung folgt im nächsten Absatz“. „Alle Fakten kurz und knapp noch einmal zusammengefasst: Schau dir auch die Checkliste am Ende dieses Artikels an“.

6. Gute Texte – der passende Stil macht es flüssig

Je nach Zielgruppe, Thema und Medium wird dein Text einen etwas anderen Stil bekommen. So wirst du Kids anders ansprechen als Senioren, Frauen und Männer mit verschiedenen Botschaften bedienen und ein Fachpublikum mehr fordern als den privaten Besucher/die private Besucherin. Für alle gemeinsam gilt jedoch:
• KISS „keep it short and simple (as possible).
• Schreibe kurze Sätze und teile Bandwurmsätze auf.
• Erkläre Fachbegriffe und Abkürzungen.
• Verwende Geschichten und Beispiele, um Dinge anschaulich zu machen.
• Schreibe Aktiv statt passiv: „Sie“ oder „du“ statt „man“. „Wir lösen dein Problem“ statt „Hier wird deine Problem gelöst“
• Meide Floskeln und Amtssprache.

Ein super Nachschlagewerk zum Thema Schreibstil findest du bei Wolf Schneider in der Zeit Online: https://www.zeit.de/serie/stilkunde-deutsch

7. Google und Surfer lieben den Metatext

Der Metatext steht nicht direkt in deinem Text sondern du fügst in extra ein. In WordPress geht das z.B. über das Plugin YOAST.
Der Metatext ist vor allem für Google wichtig und hilft der Suchmaschine, zu verstehen, worum es in deinem Text geht. Du findest ihn, wenn du etwas googelst unter der Überschrift.
Für diesen Artikel könnte der Metatext z.B. so lauten: „Wie Texte für Websites aufgebaut sein sollten und wie man suchmaschinentauglich für das Internet schreibt. Tipps und Grundlagen zum besseren Schreiben – mit Checkliste.”
Der Metatext darf bei Google maximal 320 (früher 160) Zeichen lang sein und soll einen schnellen Eindruck vom Inhalt geben. Wenn du keinen Metatext angibst, so zeigt Google einfach den Anfang deines Fließtextes an. Ein guter Metatext erhöht also die Wahrscheinlichkeit, dass Surfer im Web auf deine Seite klicken, wenn sie in der Google-Ergebnisliste angezeigt wird.

 

Checkliste mit 7 Tipps für gute Webtexte

• Bau deine Webseiten so auf, dass sie gescannt werden können und erstelle aussagekräftige Überschriften, die Besucher einfangen.
• Fasse im Teaser das Wichtigste zusammen, beantworte einige W-Fragen, und mach deine Leser und Leserinnen neugierig auf mehr.
• Halten Ungeduldige mit Highlights im Layout bei der Stange. (Zwischentitel, Bilder, Tabellen, fettgedruckte Wörter, Bullet-Point-Listen, Zitatekästen)
• Erzeuge Neugier und Suchmaschineninteresse mit den richtigen Zwischentiteln.
• Nutze Cliffhanger und Verweise auf spannende Inhalte weiter unten im Text, damitder Leser und die Leserin bei der Sache bleibt.
• Passe deinen Schreibstil an deine Zielgruppe an und formuliere klar, ansprechend und verständlich.
• Nutze Metatext für deine Suchmaschinenoptimierung SEO.

Noch mehr interessante Tipps zum Texten fürs Web findest du übrigens auf diesen Seiten:

www.seokratie.de
https://content-marketing-akademie.ch

Ich hoffe, du hast jetzt ein klareres Bild, wie deine Website-Inhalten aufbauen kannst, sodass du Besucher und Besucherinnen anziehst und Google glücklich machest. Solltest du noch Fragen haben oder Hilfe beim Texten brauchen, kannst du mich gern kontaktieren. Hier für Hilfe klicken.

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